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Nijo Schloss - erbaut 1603 - ehemals Residenz der Tokugawa Shogun.
Das mächtige Nijo-Schloss diente einst als Gästehaus des Kaiserpalastes. Drei Tore muss man durchschreiten, um ins grüne Herz der Schlossanlagen, den Landschaftsgarten, zu gelangen. Geplant und gestaltet wurde er von einem kaiserlichen Teemeister. Schlüsselelement ist der klassische Teichgarten, dessen Ursprung auf die Nara-Zeit im 8. Jahrhundert zurückgeht. Dieser wurde aus chinesischen Vorbildern entwickelt - wie so vieles in der japanischen Gartenkultur. Die Vorbilder wurden übernommen, variiert und im Lauf der Jahrhunderte entwickelten sich eigene Versionen. Chinesen und Japaner hatten die gleiche Leitidee: Die Sehnsucht nach dem Paradies. Sie drückt sich darin aus, dass der Mensch natürliche Elemente in seinem Sinn, nach seinen Vorstellungen einer idealisierten Natur zusammenfügt. Steine sind neben dem Teich das wichtigste Element des japanischen Gartens. Sie symbolisieren den Ursprung allen Seins, das Beständige, das Ewige, und sie stehen für Kraft und Stärke.
Ein weniger beeindruckendes Bauwerk, die Puppen die das Palastleben der damaligen Zeit darstellen sollten wirkten eher etwas unpassend.
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